Die Freie Deutsche Jugend wurde im Jahr 1936 gegründet. Obgleich sie im Westen Deutschlands im Jahre 1954 verboten wurde, entwickelte sie sich im Osten zur Jugendorganisation der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Nach der friedlichen Revolution in der DDR sank die Mitgliederzahl stetig. Heute zählt die FDJ ca. 50-60 Mitglieder, alle leben im Westen Deutschlands. Die FDJ kann man heute als kommunistischen Jugendverband sehen, mit einer starken antimilitaristischen Ausprägung. Zwischen provokativen Demonstrationen, Plakat-Aktionen und Zeltlagern im Osten Deutschlands versuchen sie, für ihre Vision einer gerechteren Gesellschaft zu kämpfen: Den Sozialismus.
Ihre Rituale und Überzeugungen und das Singen von Partisanen-Liedern wirken anachronistisch – und doch berühren sie Fragen, die auch heute viele umtreiben: Wie wollen wir leben? Wer hat Macht über unsere Zukunft? Wie gehen die jungen Menschen mit der Militarisierung in Europa um?








